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Betrug, Diebstahl, Korruption, Industriespionage

FlowTex-Skandal vor zehn Jahren aufgedeckt

SWR - 4.2.2010
Einer der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland kam vor zehn Jahren ans Licht. Am 4. Februar 2000 wurden die beiden Bosse der Ettlinger Firma FlowTex festgenommen. Beim FlowTex-Skandal ging es um Betrug in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro.

Manfred Schmider und Klaus Kleiser hatten über Jahre hinweg Banken und Leasinggesellschaften betrogen. Am 4. Februar 2000 wurden sie in Karlsruhe verhaftet. Aufgeflogen waren sie, nachdem spanische Behörden das Bundeskriminalamt informiert hatten. Lesen Sie mehr über den grossen Skandal, der mit Corporate Intelligence hätte verhindert werden können ...

Weniger Fälle in der Schweiz

Cash - 02.02.2010
Weniger Fälle von Wirtschaftskriminalität in der Schweiz vor Gericht, höhere Deliktsummen


Zürich (awp/sda) - An den Schweizer Gerichten wurden letztes Jahr 57 grosse Wirtschaftskriminalfälle verhandelt. Im Vergleich zu 2008 ging die Zahl der Fälle um fast ein Viertel zurück, die Deliktsummen aber fielen markant höher aus, wie aus einer Zählung der KPMG hervorgeht. Hier weiter lesen ...

Wirtschaftskriminalität steigt rapide

FTD - 12.1.2010
Wachsende Opferzahlen

Betrug, Diebstahl, Korruption: Vor allem Mittelständler sichern ihre Betriebsgeheimnisse ungenügend oder werden Opfer wirtschaftskrimineller Machenschaften. Die Krise dürfte den Trend verschärfen. Gerade kleine Firmen sparen am falschen Ende.

Die Gefahr durch Wirtschaftskriminelle nimmt zu, die Zahl ihrer Opfer steigt ebenfalls. 37 Prozent der 300 von der Beratungsfirma KPMG befragten Unternehmen an, in den vergangenen drei Jahren Opfer krimineller Handlungen geworden zu sein. 2006 hatten nur erst 26 Prozent der Firmenchefs diese Frage mit ja beantwortet. Das ist das Ergebnis einer Studie, die KPMG am Dienstag vorstellt. Betroffen seien Firmen aller Größenordnungen, hieß es. Insbesondere der Mittelstand sei aber anfällig, sagte Frank Hülsberg, Leiter des Bereichs Forensic bei KPMG. Hier geht es weiter zum Artikel ...

Gauner machen deutschem Mittelstand zu schaffen

Handelsblatt - 12.1.2010
Wirtschaftskriminalität wird für deutsche Unternehmen immer mehr zum Problem. Mehr als jede dritte mittelständische Firma ist davon betroffen, so das Ergebnis einer Studie. Das Problembewusstsein sei allerdings noch zu gering: Viele Chefs setzten zu sehr auf Vertrauen. Dabei hätten es Betrüger durch neue Techniken wie den USB-Stick immer leichter.

Wirtschaftskriminalität verursacht allein in Deutschland jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Bei jedem dritten mittelständischen Unternehmen (37 Prozent) wurden in den vergangenen Jahren laut Umfrage Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse oder Schutz- und Urheberrechte verletzt. Vor drei Jahren war es noch gut jede vierte Firma (26 Prozent). Hier geht es weiter ...

4.3 Millionen Euro durchschnittlicher Schadensfall

Handelsblatt - 24.9.2009
Der Dieb sitzt in den eigenen Reihen
The enemy within - der Kriminelle sitzt bei vielen Firmen in den eigenen Reihen, und das vorzugsweise im Management. Wirtschaftskriminalität ist auf dem Vormarsch. Fast zwei Drittel aller Unternehmen sind binnen zwei Jahren schon davon betroffen gewesen, wie eine neue Studie zeigt. Für viele Firmen ist Prävention zwar ein Top-Thema, nur kosten darf es nichts.


FRANKFURT. Kommissar Zufall hat Konjunktur – sieben von zehn Betrügern, Dieben oder Korrupten werden durch sporadische Tipps eigener Mitarbeiter oder zufällig ertappt. Obwohl fast zwei Drittel aller Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität wurden und sich der durchschnittliche Schaden je Fall mit 4,3 Mio. Euro fast verdreifacht hat, ist Prävention kaum ein Thema in den Chefetagen, moniert die jüngste Studie der Unternehmensberatung Pricewaterhouse-Coopers (PWC) zum Thema Wirtschaftskriminalität. Hier geht es zum Handelsblatt-Artikel ...

Betriebsspione nehmen Mittelständler ins Visier

Handelsblatt - 21.9.2009
Industriespitzel haben es längst nicht mehr nur auf Konzerne abgesehen. Sie spähen auch mittelständische Unternehmen im Auftrag der Konkurrenz aus und stehlen sensible Daten. Die Komplizen der Spione kommen häufig aus den eigenen Reihen.

Entgegen des verbreiteten Irrglaubens, nur Großunternehmen würden Betriebsspionen zum Opfer fallen, sind auch Mittelständler beliebte Zielscheiben von wissbegierigen Konkurrenten. Hier weiter lesen ...

Wirtschaftskriminalität, vom Mitarbeiter zum Spion

Spiegel - 16.9.2009
Firmen und Sicherheitsexperten schlagen Alarm: In der Wirt- schaftskrise hat Industriespionage Hochkonjunktur. Der Wettbe- werbsdruck nimmt zu. Und wenn Angestellte um ihren Job bangen, wächst die Bereitschaft, Know-how an einen Konkurrenten zu verscherbeln. Vor allem Mittelständler trifft es hart.
Hier geht es zum Spiegelartikel ...

Spiegel-Online 24.5.2007

Wirtschaftskriminalität
Der Feind in meinem Büro

Bei Daten-Diebstahl denken Firmenchefs meist an Hacker und Spione von außen - dabei sind Mitarbeiter aus den eigenen Reihen viel gefährlicher. Nicht selten rauben Verräter komplette Datenbankinhalte. Die Sicherheitsmaßnahmen sind zu lasch.


Düsseldorf - Keiner wäre je auf die Idee gekommen, Carmen E. (*) zu verdächtigen. Sie war allen Kollegen sympathisch, viele kannten sie seit ihrer Lehrzeit. Schon ihr Vater hatte für die Werbeagentur gearbeitet. Doch den Vertrauensvorschuss nutzte Carmen E. schamlos aus: Sie verriet Daten über Kunden und Kampagnen an die Konkurrenz - per SMS. Hier geht es weiter ...

Spiegel-Online 16.9.2009

Wirtschaftskriminalität
Vom Mitarbeiter zum Spion

Firmen und Sicherheitsexperten schlagen Alarm: In der Wirtschaftskrise hat Industriespionage Hochkonjunktur. Der Wettbewerbsdruck nimmt zu - und wenn Angestellte um ihren Job bangen, wächst die Bereitschaft, Know-how an einen Konkurrenten zu verscherbeln. Vor allem Mittelständler trifft es hart.

Die Entdeckung war so ungeheuerlich, dass Eginhard Vietz es erst nicht glauben konnte. Die gleiche Produktionshalle, eins zu eins nachgebaut. Nur 85 Kilometer entfernt vom Original, der neuen Fabrik in China, die Vietz mit einem einheimischen Partner errichtet hatte, um die bekannten deutschen Vietz-Maschinen für den Pipeline-Bau endlich auch in Asien zu produzieren. Jeden Morgen, an dem der 68-jährige Unternehmer aus Hannover nicht vor Ort war, fuhr ein VW-Bus hin und her. Arbeiter wurden ausgetauscht. Ein Know-how-Transfer auf Rädern.

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Manager Magazin 18.4.2007

Identity Management
Virtuelle Detektive

Korruption, schwarze Kassen, Schmiergeldaffären - 2006 war für deutsche Konzerne ein trauriges Rekordjahr. manager-magazin.de sagt, wie Unternehmen mithilfe von Identity Management das Risiko solcher Skandale minimieren können.

Hamburg - Siemens Chart zeigen, Volkswagen Chart zeigen, Infineon Chart zeigen - derzeit erschüttert eine Korruptionsaffäre nach der nächsten die deutsche Wirtschaft. Für die betroffenen Unternehmen bedeuten schwarze Kassen und Schmiergeldskandale neben dem materiellen Verlust vor allem einen gewaltigen Imageschaden, der nur schwer wieder zu reparieren ist. Viele Topmanager stellen sich daher die Frage, wie solche illegalen Aktivitäten im eigenen Unternehmen von vorneherein verhindert werden können.

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Weiße-Kragen-Täter

Handelsblatt 24.11.2006
Diskrete Jäger der „Weiße-Kragen-Täter“

Nach einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) wird jedes dritte Wirtschaftsdelikt von einem Mitarbeiter aus dem Topmanagement eines Unternehmens begangen. Gerade Unternehmen scheuen sich aus Angst vor schwerwiegenden Reputationsschäden, die Behörden einzuschalten. Sie schätzen die diskrete Ermittlung – was den Markt für so genannte forensische Dienstleistungen boomen lässt.

Eines der größten Probleme bei der Aufdeckung von Wirtschaftsstraftaten ist die Tatsache, dass viele deutsche Manager nicht wissen, an wen sie sich in so einem Fall wenden sollten – wenn sie aus Imagegründen den Gang zur Polizei oder Staatsanwaltschaft scheuen.

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